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Stadtleben Wiesbaden testet Personal-Trainer

Elektrische Muskelstimulation – was soll ich davon halten?
Ich habe mich als Kind mal an einem Stromzaun festgehalten und kann sagen:
Stromschläge sind nicht so mein Ding. So geht es vermutlich den meisten von Euch auch.
Trotzdem freue ich mich auf meinen Termin bei Personal Trainer Rosario Battaglia,
denn EMS-Training ist wirklich mal was ganz anderes und ich bin wirklich gespannt, wie sich das anfühlt.

Zu Beginn misst Rosario meinen Blutdruck und vermisst meinen Körper. Brust, Taille, Po, Beine und Arme.
Die Zahlen hat mein Gehirn benutzerfreundlich im direkten Anschluss wieder gelöscht.

Jetzt heißt es für mich: Raus aus meinen Sportklamotten und
rein die hautenge und gar nicht mal so schöne Funktionskleidung, die Trainer Rosario mir mit in die Umkleide gibt.
Leider steht es uns Damennicht zu, darunter einen BH zu tragen.

Mit gesenktem Blick, weil sicherlich gerade alles andere als ansehnlich,
tapse ich aus den Umkleide zurück zu Rosario und die Verkabelung beginnt.
Ich bekomme um beide Oberschenkel und Oberarme jeweils einzelne, kleine Gurte geschnallt.
Um meine Hüfte und über das Gesäß schlingt sich ein breiter Gürtel und mein Oberkörper ist komplett von einer Weste umgeben.
All diese Dinge sind übrigens klitschnass – das Wasser aber zum Glück warm. Obwohl alles schon relativ eng sitzt, muss ich mich nun an Rosario abstützen und er zieht an den dafür vorgesehen Schlaufen
die Weste hauteng an meinen Körper.

Als Personal Trainer führt Rosario das EMS-Training in drei verschiedenen Varianten, je nach Kundenwunsch und Trainingsziel, durch. Zum einen als Ausdauertraining, zum anderen als Krafttraining.
Die dritte Variante, das Kraftausdauertraining, ist vor allem für Leistungssportler geeignet. Ich teste alle Varianten in Kurzform.

Minimal in meiner Bewegung eingeschränkt, gehe ich roboter-artig zum Fahrrad und beginne mit der Ausdauer-Einheit.
Hierbei bekomme ich immer sechs Sekunden lang den Strom-Impuls und habe vier Sekunden lang Pause. Natürlich stellt Trainer Rosario erst einmal die Impuls-Stärke individuell auf mich ein.
Jede Muskelgruppe wird dazu einzeln angewählt und ich entscheide selbst, welche Impuls-Stärke für mich noch auszuhalten ist.

Anfangs erschrecke ich mich richtig ein bisschen. Es fühlt sich an wie großflächiges Stechen in der Muskulatur. Automatisch spannen sich alle Muskeln im Körper gleichzeitig so stark an,
dass ich mich kurzzeitig für einen kleinen „Hulk“ halte. Mit diesen Impulsen fahre ich nun fünf Minuten Fahrrad. Schnell wird meine Atmung tiefer,
weil der Körper neben der Cardio-Belastung durch die Impulse auch eine Muskelbelastung verarbeiten muss und dadurch effektiv gefordert wird. Ich bin froh,
die fünf Minuten mit einer gewissen Grund-Sportlichkeit ohne größere Probleme gemeistert zu haben. Doch das soll sich schnell ändern.

Vom Fahrrad abgestiegen, starten wir mit dem Kraftausdauertraining. Die Impulse sind jetzt vier Sekunden lang und ich habe vier Sekunden Pause.
Da ich nun stehe und mich bewegen muss wird auch die Intensität der Muskelstimulation noch einmal nachgestellt.

Die Übungen gehen direkt ins Eingemachte. Ich mache Kniebeugen, kurze Sprints auf der Stelle und boxen. Das alles natürlich so schnell wir möglich.
Ich komme sehr schnell an meine Grenzen – die kurze Belastung ist von so hoher Intensität, dass meine Muskulatur sich anfühlt, als würde sie mich im Stich lassen.

Obwohl auch das nur fünf Minuten waren, bin ich fix und fertig und muss dringend etwas trinken gehen. An dieser Stelle möchte ich mich außerdem bei Trainer Rosario entschuldigen,
den in diesen Minuten ein paar verzweifelte Beleidigungen von mir getroffen haben: Sorry ;)

Die verbleibenden zehn Minuten machen wir Krafttraining. Sowohl Übungen für die Arme als auch für die Beine und den Bauch. Kein Muskel in meinen Körper konnte sich drücken.
Bei den abschließenden Liegestützen bin ich am Ende meiner Kräfte. Dank der andauernden Unterstützung von Rosario halte ich aber durch und bin stolz wie Oskar, es geschafft zu haben.

Befreit von den Kabeln und zurück in meinen ursprünglichen Klamotten kann ich kaum glauben, dass das Ganze nur 20 Minuten gedauert hat und ich trotzdem noch meinen ganzen freien Nachmittag vor mir habe.

Mein Fazit: Hoch intensives Training, dass gerade für Menschen mit sehr zeitintensiven Jobs optimal ist. Ich jedenfalls habe den Muskelkater des Jahrtausends und würde es trotzdem sofort wieder machen.

MEHR BILDER UNTER: EMS Fitness Wiesbaden im Test

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